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Die Heilige Schrift

Der Wortlaut des Alten Testaments stimmt bei Juden und Christen überein. Die hebräische Bibel wird in drei Abschnitte unterteilt:

Nachdem Gott das Volk Israel durch Mose aus Ägypten und damit aus der Knechtschaft befreit hatte, schloss Gott einen Bund mit Israel. Dieser Bund enthielt eine Reihe von Gesetzesvorschriften, die wir heute in den 5 Büchern Mose nachlesen können. Im jüdischen Sprachgebrauch heißen diese Bücher »Thora«. In der Thora (= Weisung, Lehre) erklärt Gott seinem Volk seinen Willen. Dieser umfasst neben den zehn Geboten (2. Mose 20) noch 603 zusätzliche »Pflichten«.

Das Volk Israel hat die Thora Gottes durch Mose empfangen und sich dazu bekannt und verpflichtet, nach dem Gesetz zu leben: »Wir wollen alles tun, was der HERR uns sagt.« (2. Mose 19,8).

Seither ist die Thora Israels Begleiter durch die Zeiten, durch Freude und Leid, mal mehr und mal weniger konsequent. Bei den orthodoxen Juden kann man heute die Einhaltung der Thora am deutlichsten beobachten.

Da kein Mensch in der Lage war, alle vorgeschriebenen Gesetze Zeit seines Lebens ohne Fehltritt einzuhalten, schenkte Gott ihnen die Möglichkeit jede Übertretung durch ein Tieropfer zu sühnen.

Die Motivation für das Volk Israel stets an der Thora festzuhalten, war die Bedingung, die sich aus dem »Vertragschluss« ergeben hatte: »Bei genauer Erfüllung größter göttlicher Segen, aber bei Nichterfüllung strengste Bestrafung.« Ein Blick in die Bibel und in die Weltgeschichte macht die Wahrheit dieser Aussage leicht nachvollziehbar.

Die Thora wird in den Synagogen jeweils zum Sabbat im Laufe eines Kalenderjahres einmal komplett vorgetragen. Oft wird sie mit zwei Gesetzestafeln symbolisiert.


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