Die Religion der Bahai wurde im 19. Jahrhundert von dem aus Persien stammenden Baha’u’llah gegründet, er war der Sohn eines Wesirs und starb im Alter von 74 Jahren 1892 in Akko an der Mittelmeerküste des heutigen Israel. Ein zweiter Religionsstifter, »der Bab« (»Tor zu Gott«), ist in Haifa begraben, die goldene Kuppel seiner Grabstätte ist eines der Wahrzeichen der israelischen Hafenstadt. Haifa und Akko sind wichtige Pilgerziele der Bahai.
Die goldene Kuppel als Wahrzeichen der Bahai in der Hafenstadt Haifa.
Die Bahai glauben an einen transzendenten Gott, die mystische Einheit der Religionen und die Einheit der Menschen. Die etwa 7,5 Millionen Bahai leben überwiegend in Indien, im Iran, in Afrika, Südamerika und den USA.