Der Islam versteht sich als Vollendung der jüdischen und christlichen Religion. Er ist monotheistisch und kennt nur die unbedingte Ergebung in den Willen Allahs. Als Sünde im Islam verstehen Moslems die Verfehlung des Gesetzes. Die Wiedergutmachung geschieht in Reue, Buße, Beten, Fasten und guten Taten.
Die fünf Pfeiler der islamischen Frömmigkeit sind: das islamische Glaubensbekenntnis (es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet), das rituelle Gebet, das Fasten, das Almosen geben und die Pilgerfahrt nach Mekka, die ein Moslem mindestens einmal im Leben unternehmen sollte.
Der Islam betrifft sowohl das private als auch das öffentliche Leben. Eine Trennung von Staat und Religion ist nicht vorgesehen und wird außer in der Türkei auch in keinem muslimisch geprägten Land praktiziert.