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Internationale Christliche Botschaft Jerusalem

1980 gründeten Christen aus vielen verschiedenen Ländern der Erde die »Internationale Christliche Botschaft Jerusalem« (ICEJ). Die vereinten Nationen hatten damals Israels Erklärung abgelehnt, dass Jerusalem ihre ewige und unteilbare Hauptstadt sei. 13 Nationen, die ihre politischen Botschaften bis dahin in Jerusalem hatten, verlegten ihre Vertretungen zur großen Enttäuschung Israels nach Tel Aviv.

Als Reaktion darauf wurde die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem gegründet. Sie ist eine weltweite Vertretung all derjenigen Menschen, die als bewusste Christen eine Liebe zum jüdischen Volk und zu Israel in ihrem Herzen tragen.

Jedes Jahr zum Laubhüttenfest lädt die Botschaft zu einer christlichen Feier in Jerusalem ein. Sie ist inzwischen die größte jährliche touristische Veranstaltung in Israel. Tausende von Gläubigen kommen zu diesem Fest aus aller Welt. Im Jahr 2000 waren es 4500 Teilnehmer aus 118 Ländern. Sie erwarten, dass sich die Prophezeiung Gottes durch den Propheten Sacharja im Kapitel 14 erfüllt: dass eines Tages die Nationen »jedes Jahr nach Jerusalem hinaufziehen, um den König, den allmächtigen HERRN, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern«.

Hilfe für Israelis: Die Internationale Christliche Botschaft unterhält ein soziales Hilfsprogramm, das Geld, Medizin und Bekleidung an notleidende jüdische und arabische Israelis weiterleitet und holocaust-geschädigte Menschen betreut. Sie finanziert die Einreise jüdischer Menschen nach Israel und hilft bei ihrer Wiedereingliederung in das Land ihrer Väter.

Solidarität mit Israel: Die Botschaft veranstaltet internationale Christliche Zionistische Kongresse. Die Kongresse ermutigen Juden und helfen klarzustellen, dass die Liebe und Unterstützung der Christen für Israel in diesen letzten Tagen eine wesentliche biblische Aussage ist.

Informationen aus erster Hand: Die Botschaft veröffentlicht die »Nahost-Informationen«, eine politische Monatsschrift. Sie behandelt das aktuelle Geschehen in Israel und der Region historisch genau und in seinem Zusammenhang, als eine Gegenmaßnahme zu der antiisraelischen Voreingenommenheit, die für einen Großteil der Medien der Welt kennzeichnend ist.

»Ein Wort aus Jerusalem«, der zweimonatliche Rundbrief der ICEJ (International Christian Embassy Jerusalem), hält die Freunde der Botschaft auf dem Laufenden mit einem Brief des Direktors der ICEJ und informativen Beiträgen über die Arbeit der Botschaft. Eine Auswahl der aktuellsten Nachrichten aus Israel verschickt die Botschaft per E-Mail.

Während des Laubhüttenfests 2006 hat die Internationale Christliche Botschaft eine Partnerschaft mit der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem begonnen. Im Jahr 2007 wurde erstmalig eine christliche Abteilung im bedeutendsten Zentrum der jüdischen Erinnerung eingerichtet, finanziert mit Spenden in Höhe von 60.000 Euro allein aus Deutschland. Ein Scheck über den Betrag wurde am Laubhüttenfest 2007 überreicht, als 7000 Christen dem Aufruf der ICEJ folgten, in Jerusalem mitzufeiern. Der Botschaft wurde eine große Ehre zuteil, als Christian Stephan, Ehrenvorsitzender vom Deutschen Zweig der ICEJ, als Vertrauensbeweis den Goldenen Schlüssel von Yad Vashem entgegennehmen durfte.

Die Zusammenarbeit hat zum Ziel, Solidarität von Christen und Deutschen mit dem jüdischen Volk zu demonstrieren und dafür zu sorgen, dass »all das Geschehene nicht in Vergessenheit gerät« so der 83-jährige Stephan in seiner Ansprache anlässlich der Scheckübergabe. Darüber hinaus ist es der Botschaft ein wichtiges Anliegen, einen neue Holocaust – zum Beispiel durch iranische Atomwaffen – zu verhindern. Sam Clark, Leiter der neuen Abteilung in Yad Vashem, erklärte: »Christen haben heute die Chance, ihre Stimme gegen den iranischen Präsidenten Achmadinedschad zu erheben.«


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