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Glaubensinhalte

Aufgrund der Vielzahl seiner Gemeinschaften und Strömungen mit den unterschiedlichsten Ausprägungen fällt eine einfache Definition des heutigen Christentums schwer. Deshalb empfiehlt sich ein Blick in das Neue Testament und auf die ersten christlichen Gemeinden. Er erlaubt die Sicht auf die Ursprünge.

Ohne die in zwei Jahrtausenden durch Kirchen geschaffenen Traditionen, Rituale, Institutionen und Glaubenspraktiken erscheint dieser Ausblick als geradezu einfach: Das Geheimnis des Evangeliums, das gerade Gebildeten und Einflussreichen zu schaffen machte. Sollte denn die Vergebung der Sünden und damit die Versöhnung und Basis der Gemeinschaft mit Gott auch dem »einfachen Mann« gelten?

Die ersten Christen beriefen sich auf die Aussagen Jesu. Sie glaubten, dass er der verheißene Messias war und dass er sie von ihren Sünden, also dem sinnlosen Trachten in der Gottferne, befreit. Bestätigung fanden sie in der Umwandlung ihres Lebens durch die Macht des Heiligen Geistes. Sie waren erfüllt mit Hoffnung auf das Ewige Leben. Sie nahmen ethische Maßstäbe an, nach denen aus eigener Kraft nicht zu leben war. Sie betonten ihre Fürsorge für andere. Aber überdies wussten sie sich in allen Dingen ihrem Herrn Jesus Christus verpflichtet.

Einfachheit, Gemeinschaft, Evangelisation und Liebe waren die Merkmale der ersten Christenheit. Sie war einfach, weil keine formale Organisation zu unterhalten war. Es wurde eine leicht verständliche Lehre verkündigt und Vorhaben der Gemeinde durch persönliche Gaben finanziert. Jeder, der den Glauben an Christus mit der Taufe besiegelte, wurde Mitglied der christlichen Gemeinde und damit einer verbindlichen Gemeinschaft, in der nicht nach Rasse, Nationalität, Geschlecht, gesellschaftlichem Status, Sklaverei oder Freiheit getrennt wurde. Gemäß des Missionsauftrages wandten die ersten Christen viel Kraft daran, das Evangelium in alle Welt denen zu verkünden, die es hören wollten.

Das Wachstum der frühchristlichen Bewegung lässt sich letztlich nur vom Glauben an den auferstandenen Christus her erklären. Ohne die Auferstehung hätte es keine christliche Gemeinde geben können. Die Christen waren überzeugt, dass ihr Herr den Tod überwunden hatte und vielen von ihnen persönlich erschienen war.

Nur dieser Glaube erklärt, wie aus der kleinen und demoralisierten Gruppe bei der Kreuzigung Jesu die Gemeinde entstand, die alle Hindernisse auf dem Weg ihrer weltweiten Mission überwunden hat. Aus den niedergeschlagenen Jüngern wurden Menschen, die eine der dynamischsten Bewegungen der Geschichte einleiteten.


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