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Christen im Heiligen Land

Die Geschichte der christlichen Gemeinschaften im Lande Israel beginnt mit dem Leben und Wirken Jesu von Nazareth. Nach seinem Tod blieb die frühe urchristliche Gemeinde in und um Jerusalem bis zum Wiederaufbau Jerusalems als römische Stadt unter dem Namen Aelia Capitolina (135 n. Chr.) eine juden-christliche Gemeinde.

Nach diesem Zeitpunkt waren die Mitglieder der einheimischen Kirche insgesamt Heidenchristen. Bis zu den frühen Ökumenischen Konzilen blieb die Einheit und Einheitlichkeit der Gemeinden gewahrt. Zur Zeit der muslimischen Eroberung des Landes hatte sich die Kirche im Osten bereits in verschiedene Richtungen aufgespalten, doch teilten sie auch weiterhin die Heiligen Stätten miteinander. Erst mit der Errichtung des Königreiches der Kreuzfahrer und der Vorherrschaft (praedominium) der (lateinischen) Kirche des Westens kam es zu Konflikten um die Heiligen Stätten, die auch unter der Herrschaft der Mamelucken und Osmanen nicht gelöst wurden und bis zur Verkündigung des Status quo im 19. Jahrhundert andauerten. »Dieser Status quo stammt aus dem Jahr 1852. Der osmanische Sultan wollte damals als weltlicher Herrscher den Rangeleien der Kirchen um die heiligen Stätten ein Ende bereiten und entschied einfach, dass alles genau so zu bleiben habe, wie es zu diesem Zeitpunkt war.« (1)


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Quellennachweis

(1) Franziskanerpater Athanasius Macora, zitiert in Radio Vatikan: Dissonanzen in der Grabeskirche, 9.4.2007, http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=127453

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