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Auf den Spuren Jesu

Für das Christentum ist nicht in erster Linie das irdische Jerusalem wichtig, sondern das himmlische. In seiner Offenbarung berichtet Johannes von einem himmlischen Jerusalem, wohin am Ende der Zeit die Gemeinde Gottes versammelt werden soll. Das Christentum bindet sich nicht so sehr an einen bestimmten Ort, sondern vielmehr an eine bestimmte Person: Jesus Christus.

Doch auch das irdische Jerusalem sowie vor allem Bethlehem und Nazareth haben schon immer das Interesse fast aller christlichen Konfessionen geweckt. Durch die Jahrhunderte hindurch besuchten Pilger die Stätten, an denen Jesus gelebt und gewirkt hat und an denen er schließlich gestorben und auferstanden ist.

Über die meisten biblischen Stätten im Heiligen Land wurden Kapellen und Kirchen errichtet. Die wichtigsten sind die Geburtskirche in Bethlehem und natürlich die Grabeskirche in Jerusalem.

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte der christlichen Kirche ist die Kreuzfahrerzeit: Um 1000 wurde Jerusalem erobert, Moslems und auch Juden wurden niedergemetzelt, der Felsendom erhielt ein Kreuz auf seiner Kuppel. Hundert Jahre später war dieses Kapitel der Geschichte beendet. Sultan Saladin vertrieb die Christen aus der Heiligen Stadt.

Heute sind die christlichen Stätten in der Hand verschiedener Konfessionen und haben sehr unterschiedlichen Charakter: Von der düsteren Atmosphäre der unübersichtlichen Grabeskirche mit ihren traditionellen Kirchenmännern bis hin zum Gartengrab, das sehr schön angelegt zum Verweilen und zum Nachdenken über den Sohn Gottes einlädt.

Siehe hierzu auch den Film unter Israel interaktiv.


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