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Zion

Die größte Bedeutung hat das Land Israel und vor allem die Stadt Jerusalem zweifelsohne für die Juden. Sie haben kein Rom, kein Mekka, kein Medina – für sie gibt es nur Yerushalajim, die einzige Stadt, die untrennbar mit der Geschichte, dem Glauben und dem Gott der Juden verbunden ist. Der Tempel war der Ort, an dem Gott gegenwärtig war, an dem ihm geopfert wurde. Schon in der babylonischen Gefangenschaft haben sich die Juden nach Jerusalem zurückgesehnt, wie der 137. Psalm zum Ausdruck bringt: »An den Flüssen Babylons saßen wir und weinten, wenn wir an Jerusalem dachten …«

In der Diaspora wünscht man sich jedes Jahr am Passafest: »Nächstes Jahr in Jerusalem!« Seit 1967, als die Altstadt Jerusalems zurückerobert wurde, dürfen Juden wieder an der Klagemauer beten, nachdem es ihnen unter jordanischer Herrschaft verboten war. Dort beklagten sie 1900 Jahre lang die Zerstörung des herodianischen Tempels. Heute ist diese Westmauer, der Überrest des alten Tempelbezirks, das höchste Heiligtum des Judentums.


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