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Vergebliche Bemühungen um Syrien

Der schwierigste Verhandlungspartner unter Israels Nachbarn ist zweifellos Syrien. Zwar liegt die letzte kriegerische Auseinandersetzung mit dem Jom-Kippur-Krieg im Jahr 1973 schon etliche Zeit zurück; trotzdem ist ein formaler Friede, wie er mit Jordanien und Ägypten besteht, in weiter Ferne.

Im Dezember 1999 kam es in Shepherdstown, USA, zu einem Gipfeltreffen von Ehud Barak und Syriens Außenminister Farouk a Shara. Anfang 2000 trafen sich der amerikanische Präsident Clinton und der syrische Staatschef Hafez Al-Assad in der Schweiz um die Verhandlungen weiterzuführen.

An den Golanhöhen bissen sich die Verhandlungspartner die Zähne aus: Für Syrien ist ein vollständiger Rückzug aus dem 1967 eroberten Gebiet Voraussetzung für Friedensverhandlungen; für Israel aber wäre ein solcher Rückzug höchstens im Zuge eines stabilen Friedens möglich.

Präsident Hafez Al-Assad starb am 10. Juni 2000 im Alter von 69 Jahren und vererbte sein Amt seinem damals 34jährigen Sohn Bashar. Israel erhoffte sich eine erfolgreichere Fortführung der Gespräche mit dem neuen Herrscher, doch seit dem Regierungswechsel liegen die Gespräche auf Eis.


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