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Friede mit Ägypten und Jordanien

Als erster arabischer Staat reichte Ägypten dem jüdischen Volk die Hand zum Frieden. Nach mehreren blutigen Kriegen unterzeichneten der ägyptische Präsident Anwar el-Sadat und Israels Premierminister Menachem Begin am 26. März 1979 in Washington einen formellen Friedensvertrag. Diesem ging das Camp-David-Abkommen vom 17. September 1978 voraus, das auf der UN-Resolution 242 basierte und von US-Präsident Jimmy Carter ausgehandelt worden war. Damit war der 30-jährige Kriegszustand beendet. Als Folge erhielt Ägypten 1982 den Sinai zurück, den es im Sechstagekrieg verloren hatte und den Ägypten mit gewaltsamen Mitteln nicht hatte zurückerobern können.

Als Reaktion auf dieses Friedensabkommen schloss die Arabische Liga Ägypten als Mitglied aus und verlegte ihren Sitz von Kairo nach Tunis. Anfang der 1980er Jahre wurde Ägypten jedoch wieder aufgenommen. 1981 musste Sadat seinen Friedensschluss mit dem Leben bezahlen – er wurde von islamischen Fundamentalisten während einer Militärparade ermordet.

Nach 46 Jahren beendeten Ministerpräsident Jitzhak Rabin und der 1999 verstorbene jordanische König Hussein den Kriegszustand zwischen Israel und Jordanien. Im Zuge des Friedensprozesses mit der PLO wurde am 26. Oktober 1994 ein Vertrag abgeschlossen, der unter anderem die Anerkennung der Grenzen und die Zusammenarbeit in der Wirtschaft und der Wasserversorgung festlegte.


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