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Irakkrieg 2003

Nachdem UNO-Generalsekretär Kofi Annan im Februar 1998 Saddam Hussein vor einem erneuten großen Angriff der USA noch zum Einlenken bewegen konnte, standen die Zeichen Anfang 2003 endgültig auf Krieg. Amerika und sein Präsident George W. Bush – der Sohn des während des Golfkriegs 1991 amtierenden gleichnamigen Präsidenten – misstrauten den Friedensabsichten des Diktators. Der vermeintliche Besitz von Massenvernichtungswaffen, die Unterstützung des weltweiten Terrorismus und die mangelnde Unterstützung der UNO-Waffeninspekteure hatten zur Verlagerung eines riesigen Militäraufgebots von über etwa 100 000 amerikanischen Soldaten in die Golfregion geführt.

Der Krieg mit dem Titel »irakische Freiheit« begann am 20. März 2003 und ließ chemische oder biologische Raketenangriffe wieder zu einer ganz realen Gefahr für die israelische Bevölkerung werden. Die Regierung forderte zum Mitnehmen von Gasmasken und dem Einrichten von »versiegelten Räumen« auf. Dennoch unterstützte die Mehrheit der Israelis diesen Krieg und sahen im Sturz Saddam Husseins die Abwendung einer atomaren Bedrohung des jüdischen Volkes von Seiten des Irak.

Der Krieg endete nach etwas mehr als einem Monat mit der Kapitulation der irakischen Streitkräfte. Es ist den amerikanischen Besatzern jedoch bis heute nicht gelungen, eine stabile Regierung zu etablieren und die herrschenden bürgerkriegsähnlichen Zustände zu beenden.

Die Bevölkerung in Israels hatte in Krisenzeiten mit dem Irak wie 1991, 1998 und 2003 stehts Gasmasken griffbereit. Mit Plastikfolie und Klebeband wurden Wohnräume vor im Ernstfall eindringendem Giftgas geschützt.


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