Mehrere Bergzüge durchziehen das Land von Norden nach Süden:
Zwischen der Jesreel-Ebene und dem Toten Meer befindet sich das Bergland von Samaria und Judäa. Das gesamte Gebiet wurde von den Neueinwanderern als öde Wüsten- und Steppenlandschaft vorgefunden. In biblischer Zeit war das Land stark bewaldet. Seit der Besatzung durch die römischen Imperatoren verlor es seine Fruchtbarkeit. Lediglich Olivenhaine überdauerten fast 2000 Jahre und bis heute können die uralten silbergrünen Bäume bestaunt werden.
In den letzten Jahrzehnten wurden die Haine und Wälder wieder dichter, unterstützt durch Neuanpflanzungen der jüdischen Siedler und den zunehmenden Regen. In den Naturschutzgebieten finden Antilopen, Hyänen, Wildkaninchen, Raubvögel, Wölfe, Störche und Leoparden Schutz.

Das Bergland von Galiläa steigt auf 500 bis 1200 Meter über dem Meeresspiegel an. Es schließt sich nahtlos an die westlichen Ausläufer des Golan an. Kleine, beständig Wasser führende Flüsse und relativ üppiger Niederschlag machen dieses Gebiet zur ganzjährig grünen Region und beliefern Israel mit Wasser. Die Bewohner Galiläas arbeiten in der Landwirtschaft, dem Fremdenverkehr und in der Leichtindustrie.
Die Jesreel-Ebene, die zwischen den Bergen Galiläas und Samarias liegt, ist die Kornkammer des Landes. Hier haben sich viele genossenschaftliche Landwirtschaftsbetriebe in Form von Kibbuzim und Moshawim eine Existenz aufgebaut.
Im Nordosten erheben sich die Golanhöhen auf einer Fläche von 70 mal 24 Kilometern. An der höchsten Stelle ragt der Berg Hermon 2814 Meter in die Höhe. Die Jordanzuflüsse Dan und Banyas liefern einen Großteil von Israels Trinkwasser. Auf den Hochplateaus und Hängen des Golan gedeihen Obst, Zitrusfrüchte, Wein, Kartoffeln, Salat, Gemüse und Baumwolle. Ausgedehnte und mit vielen Kräutern bewachsene Wiesen bieten Weideflächen für Viehzucht und Milchproduktion. 70 Prozent der Golanhöhen sind als Naturschutzgebiet erschlossen.
Auf der CD-ROM »Einzigartiges Israel« finden Sie hier Erläuterungen über die strategische Bedeutung des Golans.

Auf dem Berg Bental kann man durch Besichtigung von Wehranlagen, die Darstellung stilisierter Soldaten und die Aussicht nach Syrien die strategische Bedeutung der Golanhöhen besonders gut nachempfinden.