Seit 1949 ist Israel Mitglied der Vereinten Nationen. Doch die Spannungen zwischen Israel und den Nationen waren nie zu übersehen. Viele Länder hielten sich jahrzehntelang auf kritischer Distanz von dem neugegründeten Staat.
Seit seiner Gründung ist Israel bestrebt, zu allen Nationen der Welt gute Beziehungen aufzubauen. Die Jahrhunderte der Verfolgung, das Trauma des Holocausts und der jahrzehntelange arabisch-jüdische Konflikt in wacher Erinnerung, zielt die israelische Außenpolitik darauf ab, Frieden in dieser Region zu schaffen, die Sicherheit Israels zu schützen und die Zusammenarbeit mit allen Nationen zu fördern.
Nach der Madrider Friedenskonferenz im Oktober 1991 haben 61 Staaten ihre diplomatischen Beziehungen zu Israel erneuert bzw. erstmals aufgenommen; 23 weitere Staaten folgten nach der Unterzeichnung der Prinzipienerklärung zwischen Israel und der PLO im September 1993. Israel unterhält weltweit zu 162 Staaten diplomatische Beziehungen. Diese Zahl ist vergleichsweise gering, da die meisten muslimischen Staaten den Staat Israel ablehnen.
Die geografisch Israel am nächsten liegenden Staaten, also die arabischen Nachbarländer, unterhalten in der Mehrzahl keine diplomatischen Beziehungen; teilweise wird sogar der Kriegszustand mit Israel aufrechterhalten und öffentlich die Vernichtung Israels gefordert.
Im folgenden werden einige Nationen und deren Beziehungen zu Israel näher beleuchtet.

Auf der CD-ROM »Einzigartiges Israel« finden Sie hier einige Beispiele der Beziehungen Israels ins Ausland: Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, Russland, Japan, China, Ägypten, Jordanien, Vatikan.